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Jede Woche wieder kämpfen die Teams der Uni-Liga mit ihrem Kaderaufgebot. Da werden In-Echt-Liga-Spiele abgesagt, nur um die Jungs der eigenen Uni-Liga Mannschaft unterstützen zu können. Da werden Seminare systematisch geschwänzt, da werden Spieler illegal zwischen den Teams hin und her geschanzt. Und am Ende ist nach einer Niederlage oft zu hören, dass man zu wenig Auswechselspieler an der Linie stehen hatte und daher die Kondition das Spiel verloren hat.

Spielerschwund ? ein Phänomen mit dem vermutlich die meisten Mannschaften in der Uni-Liga-Saison zu kämpfen haben. Auf mysteriöse Weise kommen einfach ganze Kader abhanden und gegen Ende der Playdowns bleiben manchmal ganze Spielfelder leer.

Alles nichts Neues im Uni-Liga-Zirkus

Um dies zu vermeiden haben manche Teams ihre ganz eigene Taktik entwickelt. Hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, dass GWG United bereits eine Nachwuchsspielerin in geschätzter Hemdgröße 80 und einem rosaroten Sonnenhut aus dem WM-Team von 2030 verpflichtet hat. Da allerdings nach dem 1:4 gegen Otra-Sehr-Besser der Erfolg dieser Kaderverjüngung fraglich bleibt, ist abzuwarten, ob die GWG-Jungs auch weiterhin diesen Kurs beibehalten werden.

Es gibt aber auch Probleme, die erscheinen einem so seltsam, dass sie an dieser Stelle mal erzählt werden müssen.
Der dritte Spieltag endet und die Truppe von Atletico Bierbaoch ziert nun den letzten Tabellenplatz. Trotz Trainingsanalyse im Olympiastützpunkt Freiburg, einem langen Trainingslager in den Bergen von Nepal und Tonnen von intravenösem Hefedoping lässt sich die Misere kaum noch wegreden. Aber was ist nun daran seltsam?

Nach der Niederlage gegen Fellatio Rom am letzten Mittwoch gab ein Spieler aus der Team des Verlierers den Grund für das Scheitern bekannt: zu viele Spieler? Ein Problem von dem andere Uni-Ligateams bislang nur träumen konnten. Aber bevor man ein solches Statement verurteilt, muss man auch mal hinter die Fassade blicken. Zu viele Spielertransfers nach der letzten Saison und das Training mit einem zu großen Kader haben das Mannschaftsgefüge stark beschädigt. Eine Rettung scheint es für diese Saison nicht mehr zu geben, aber für nächstes Jahr müsse man einige betriebsbedingte Kündigungen vornehmen, gab ein Insider bekannt.

Um das Gesicht trotz des schlechten Starts noch wahren zu können, gehen die Spieler von Atletico nun in die Offensive. Auf Grund illegaler Spielertransfers im Spiel gegen die Windhunde sei ein Sieg praktisch unmöglich gewesen. Daher wurden nun Forderungen nach einem Duell Mann-gegen-Mann laut. An dieser Stelle sei also gesagt: Windhunde, wenn ihr dies hier lest, man fordert eine Revanche auf dem Minigolfplatz ? natürlich nur, wenn ihr euch traut?

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