Das Aus in den Play-Offs, aber das Duell steht!!

Wir hatten uns alles so schön ausgemalt: Siegerkreis, Sektdusche, Boxenluder, Viertelfinaleinzug, Duell mit dem Weißen Ballett um das Halbfinale und so weiter. Träumen muss schließlich mal erlaubt sein. Gekommen ist es nun etwas anders, aber schlechter wird das wohl auch nicht werden.

Kommen wir zunächst mal zum Unumgänglichen, dem Ausscheiden in den Play-Offs. Zugegeben, bisher hatte sich unsere Calcio-Auswahl mehr oder minder ins Achtelfinale gemogelt. Aber das hat auch die Bubi-Truppe von Horst, dem Dorsch, bis zum Finale nicht anders gemacht. Steigerungspotential, da waren wir uns genauso sicher wie unser Kopfball-Ungeheuer bei seinen Jungs, haben wir. Jede Menge, bestimmt, irgendwie.

Dann aber schleichen sich die Fehler ein. Es ist warm, um nicht zu sagen heiß. Und wir trinken schlicht zu wenig! Was bei allen anderen Spielen vorher gut geklappt hat, wird nun vernachlässigt. Der Kasten steht wie immer bereit, wird aber beinah stiefmütterlich links liegen gelassen. Als wenn es sich um Pepsi handeln würde, Schande über uns. Die Strafe folgt im Spiel. Uns gegenüber steht eine Phalanx, nur Arne schafft mit einem Hammer der Marke Özil einen Durchbruch. In der zweiten Hälfte kommen die Konditionsprobleme. Wie schon gesagt, vor dem Spiel wurde zuwenig getrunken, es rächt sich. Am Schluss steht es 3:5, Ende, aus, vorbei. Ohne Bier halt keine Gier.

Der Trainer findet aber schnell die Worte wieder: ?Jungs, wir haben mehr erreicht als wir wollten und unser Ziel übertroffen.? Zwischenfrage: ?Trainer, was war denn unser Ziel?? Trainer: ?Joa, äh, so genau weiß ich das jetzt auch nicht...? Hätte er mal wie Hrubesch den Titel gefordert, wir wären wohl noch im Rennen und würden selber Zwecks Prämie ?Trainer, hol die Scheine raus!? fordern.

Mehr als fair war natürlich die Geste des Weißen Balletts, im Anschluss gegen die Schwalben abzuschenken, nur um gegen uns antreten zu können. Ohne zu viele Details verraten zu wollen, das Spiel dürfte in die Geschichte der Uni-Liga eingehen! Bis dahin wird noch ein wenig trainiert, nur an der Flasche, versteht sich. Und nur mit Wasser, ?es sind ja noch Junioren?, wie Béla Réthy so treffend festgestellt hat.

Meine Sympathien gelten jetzt übrigens meiner alten (höhö, im wahrsten Sinne des Wortes...) Mannschaft von Lok Lazarett. Deshalb ein wichtiger Tipp, mit dem Horst H. auch seinen Jungs Mut machte: ?Wenn wir alle schlagen, dann können wir es schaffen!!? Danke, Horst, und Glückwunsch zum Titel!

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